Zimmersuche per App steht vor einem Boom

Startups verändern unseren Alltag. Wie wir mit Freunden und Bekannten kommunizieren, wie wir entscheiden, ob wir irgendwo Essen gehen oder lieber das nächste Restaurant aufsuchen – oder aber auch, wo wir das Zimmer für den Kurztripp in München oder die Städtereise in London buchen. Jeder vierte Bundesbürger (27 Prozent) kann sich vorstellen, künftig statt einem Hotelzimmer oder einer Ferienwohnung ein Privatzimmer auf Plattformen wie AirBnB oder 9Flats zu buchen. Damit könnten diese Plattformen geradezu vor einem Boom stehen: bislang haben erst rund 5 Prozent aller Deutschen diese Dienste genutzt. Das hat eine repräsentative Befragung im Auftrag des BITKOM herausgefunden.

Besonders interessiert an diesen Online-Zimmerbörsen sind die Jüngeren.  Unter den 14- bis 29-Jährigen können sich sogar 42 Prozent vorstellen, per App oder im Web dort ein Zimmer oder eine Wohnung zu mieten. Und 7 Prozent überlegen, auf diesem Weg ihre eigene Wohnung oder einzelne Zimmer anzubieten.

Eine klare Absage erteilen die Bundesbürger übrigens allen Vorstößen, die private Zimmervermietung durch Gesetze zu unterbinden. Zwei Drittel der Befragten (62 Prozent) wünschen sich, dass diese Dienste auch künftig in Deutschland erlaubt bleiben. Unter den 14- bis 29-Jährigen ist die Zustimmung mit 71 Prozent sogar noch deutlich höher. BITKOM-Vizepräsident Ulrich Dietz: „Wir müssen neue Ideen fördern und die Chancen der Shareconomy nutzen.“

 

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