Tech Growth Fund – 20 Milliarden für Startups

Noch mehr gute Nachrichten zur Startup-Finanzierung. Nachdem das BMWi letzte Woche zwei Wagniskapital-Fonds um eine Milliarde Euro aufgestockt hat, plant auch das Bundesfinanzministerium eine umfangreiche finanzielle Förderung für Startups. Die Einzelheiten sind noch unklar, aber bislang steht fest, dass mit dem neuen Tech Growth Fund ein weiterer Fonds für Gründer aufgesetzt werden soll, der bei der staatlichen KfW-Bank angesiedelt ist. Dabei will die Politik diesmal nicht kleckern, sondern klotzen: Der Tech-Growth-Fund soll ein Volumen von 10 Milliarden Euro aufweisen – wobei es bislang keine Angaben über die Laufzeit gibt. Für jeden Euro an Wagniskapital, den ein Gründer erhält, soll er aus dem Fonds zusätzlich einen Euro Kredit erhalten. So kommen insgesamt 20 Milliarden Euro zusammen, die an Startups fließen sollen.

Startup-Finanzierung verbessern

Bei den Mitteln, die der  Tech Growth Fund ausreicht, handelt es sich um Darlehen. Diese müssen die Gründer mit Zinsen zurückzahlen, brauchen dafür aber keine Firmenanteile abzutreten. Mögliche Verluste des Fonds aus Kreditausfällen soll Berichten zufolge der Bundeshaushalt ausgleichen.

„Die Finanzierung stellt immer noch eines der größten Hemmnisse für Startups in Deutschland dar. Dies gilt sowohl für den Zugang zu Wagniskapital als auch für die Kreditfinanzierung“, sagt Thomas Kriesel, Bereichsleiter Unternehmensfinanzierung beim Bitkom. „Der Tech Growth Fund wäre daher ein wichtiger Beitrag zur nachhaltigen Verbesserung der Finanzierungssituation von jungen Unternehmen in Deutschland.“. Unklar ist noch, wann der neue Fonds zur Startup-Förderung in Kraft tritt. Aktuell wird geprüft, ob das Vorhaben mit dem EU-Beihilferecht vereinbar ist.

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