Startups auf der diesjährigen Digital Farming Conference

Morgen findet im Festsaal Kreuzberg zum zweiten Mal die Digital Farming Conference des Bitkom statt. Unter den 300 Entscheidern aus Landtechnikindustrie, Agrar- und Digitalwirtschaft, Politik und Wissenschaft sind auch spannende Startups dabei. Gemeinsam werden sie über den Einsatz digitaler Technologien in der Agrarwirtschaft berichten.

Im Mittelpunkt der #dfc19 steht die Digitalisierung in der Tierhaltung, in der Pflanzenproduktion sowie die gesamte Wertschöpfungskette vom Erzeuger bis zum Verbraucher. Der technologische Fortschritt ist bereits heute spürbar. Digitale Innovationen ermöglichen den effizienteren Einsatz von Ressourcen und liefern Antworten auf neue Anforderungen beim Umwelt- und Tierschutz. Mithilfe von Drohnen können Felder millimetergenau bewirtschaftet und Schädlinge gezielt bekämpft werden. Sensorik und Robotik gewährleisten eine individuellere Betreuung von Tieren, während intelligente Softwareprogramme die Optimierung von Betriebsabläufen unterstützen. Gleichzeitig ermöglicht die digitale Transformation ein neues Maß an Transparenz. Verbraucher können die Wege ihrer Lebensmittel exakt nachverfolgen und die komplette Wertschöpfungskette nachvollziehen.

Startups sind eine notwendige Innovationskraft für die Branche geworden und stellen einen wichtigen Wirtschaftsfaktor in der Agrarbranche dar. Auf der Digital Farming Conference wird es deshalb auch einen Startup-Pitch geben, auf dem drei Gründer aus dem Landwirtschaftsbereich ihre innovativen Lösungen präsentieren.

Mehr Transparenz in der Wertschöpfungskette

Die am Pitch teilnehmenden Startups haben sich alle auf Anwendungen spezialisiert, die dabei helfen, für mehr Transparenz entlang der Wertschöpfungskette zu sorgen. Das Startup InFarm ist beispielweise ein Indoor-Landwirtschaftsunternehmen, das darauf abzielt, vertikale Landwirtschaft in die Stadt zu bringen, um frische lokale Produkte anzubauen, unabhängig von der Jahreszeit. Die Gründer von YOUKI haben sich wiederum auf den Bau eines hochsicheren und industrietauglichen Blockchain-as-a-Service-Netzwerks konzentriert. Mit Crowdbutching hat sich Gründer Berend te Voortwis einem anderen wichtigen Problem zugewendet: der wachsenden Lebensmittelverschwendung. Auf der Plattform Kaufnekuh.de kann man sich eine Kuh teilen, die erst geschlachtet wird, wenn 100% des Tieres verkauft sind.

Neben den spannenden Startups, die beim Pitch dabei sein werden, werden außerdem die Gründer Carsten Gieseler von fodjan und Lars Abraham von dropnostix bei Paneldiskussionen mit dabei sein. Alle Infos zum kompletten Programm gibt es unter: www.farming-conference.de/programm