Start-ups auf der hub conference: Toposens

Zwölf Start-ups stellen auf der hub conference am kommenden Dienstag in der STATION in Berlin aus. Eins davon ist das Münchener Start-up Toposens. Die Gründer Tobias Bahnemann, Alexander Rudoy und Rinaldo Persichini das 3D-Sensoren entwickelt, die wie das Fledermausgehör funktionieren. Wir haben im Vorfeld mit Toposens gesprochen und wollten wissen, wie diese Technologie genau funktioniert, wo sich die Gründer in fünf Jahren sehen und was die Besucher am Toposens-Stand auf der hub conference erwartet.

Wer seid ihr und was macht ihr?

Wir sind Toposens, ein Startup aus München, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, die 3D-Sensor-Szene zu revolutionieren. Unser 3D-Ultraschallsensor kann präzise die 3D-Position von Objekten und Personen bestimmen und ist somit für das Internet of Things oder auch für die Kollisionsvermeidung von autonomen Systemen perfekt geeignet. Toposens macht es möglich, die Umgebung – wie eine Fledermaus – durch Ultraschall wahrzunehmen. Der Sensor ermöglicht damit eine neue, nicht-optische Methode, Maschinen das Sehen beizubringen und damit die Interaktion zwischen Mensch und Maschine deutlich sicherer und kollaborativer zu gestalten.

Was macht euch einzigartig?

Toposens hat den ersten 3D-Ultraschallsensor weltweit entwickelt. Wir haben dazu keine bestehende Technologie weiterentwickelt, sondern eine komplett neue Technologie von Grund auf selbst erforscht und implementiert. Dadurch sind wir die einzigen, die in guter Qualität die Umgebung mittels Ultraschall in 3D wahrnehmen können. Die „Fledermaussicht“ macht uns einzigartig und stößt auf großes Interesse bei unseren Kunden, da dies ein komplett neues Konzept ist und viele Vorteile bietet:

Der Sensor ist klein, leicht, energieeffizient, robust und kostengünstig. Zudem schützt er die Privatsphäre, da Personen nicht identifiziert werden. Diese Kombination an Eigenschaften konnten bisherige 3D-Sensoren (z.B. 3D-Kameras oder 3D-Lasersensoren) nicht bieten. Zudem ist unser Team, (aktuell) fünf Personen, einzigartig – in der Komplementarität der Fähigkeiten sowie im Teamzusammenhalt. Die gemeinsame Arbeit an der Umsetzung der Idee in den 3D-Ultraschallsensor macht sehr viel Spaß und darauf sind wir sehr stolz.

Wo seht ihr euch in fünf Jahren?

Wir haben ehrgeizige Ziele für die Zukunft, für die wir hart arbeiten. Wir möchten unseren Sensoren in den kommenden Jahren in verschiedenen Industrien platzieren, mit aktuellem Fokus auf der Automobilindustrie. In fünf Jahren soll unser 3D-Ultraschallsensor dann bereits viele spannende, zukunftsorientierte Anwendungsfälle realisieren, z.B. in den Bereichen Internet of Things, Industrie 4.0 oder autonome Systeme. Durch unsere Sensoren wird die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine in fünf Jahren sehr viel einfacher sein.

Unser Team wird sich stark vergrößert haben, um die Wünsche unserer Kunden in größeren Projekten weiterhin schnell und gut umsetzen zu können und wahrscheinlich wird der ein oder andere internationale Standort mit dazugekommen sein. Unsere einzigartige 3D-Algorithmik werden wir in fünf Jahren auf andere Technologien übertragen haben. Dann können wir mit unserer Methode auch z.B. Radar- oder Lichtwellen verarbeiten und somit weitere, komplementäre Produkte auf den Markt bringen. Das übergeordnete Ziel ist es, in fünf Jahren preiswerte 3D-Sensorik anbieten zu können und damit Produkte günstiger und interaktiver zu gestalten.

Was erwartet ihr euch von der hub conference?

Wir waren bereits letztes Jahr als Besucher bei der Hub Conference 2015 und sind in 2016 zum ersten Mal aktiv mit einem eigenen Stand dabei! Auf der Hub Conference 2016 werden wir unser erstes Produkt, ein Evaluation Kit, zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentieren. Dabsei sind wir gespannt auf das Feedback von Experten aus der Industrie, anderen Startups und Investoren. Natürlich würden wir auch gerne weitere Interessenten für das Evaluation Kit finden. Durch unsere Teilnahme am Innovators‘ Pitch erwarten wir uns, unser Startup und unseren 3D-Ultraschallsensor einem noch größeren Publikum näher bringen zu können.

Wir freuen uns zudem über mögliche Kontakte zu Investoren, die durch diesen Pitch auf uns aufmerksam werden. Außerdem ist die Hub Conference eine gute Möglichkeit, sich in der Gründerszene weiter zu vernetzen. Das ist besonders für uns Münchner wichtig, um uns ein Netzwerk in Berlin aufzubauen. Schließlich freuen wir uns auch auf das gute Essen – das war letztes Jahr super! :)

Toposens

Die Gründer von Toposens stellen auf der hub conference aus. V.l.: Tobias Bahnemann, Alexander Rudoy und Rinaldo Persichini.

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