Twenty Billion Neurons ist 1.600stes Bitkom Mitglied

Zur wachsenden Bedeutung von Startups im Bitkom passt, dass das 1.600ste Mitglied des Bitkom ebenfalls ein neu gegründetes Technologieunternehmen ist: Twenty Billion Neurons. Das Berliner Startup will künstliche Intelligenz und Deep Learning aus Hochschulen und Forschungslaboren in die Unternehmen bringen. Mit dieser Idee konnte Twenty Billion Neurons Investoren überzeugen. Kürzlich hat das Berliner Unternehmen 2,5 Millionen US-Dollar Seed-Finanzierung eingesammelt.

Erstmals zählt der Digitalverband mehr als 1.600 Direktmitglieder –darunter mehr als 300 Startups.

Allein seit Jahresbeginn haben sich 60 Startups für den Bitkom und seine Startup-Initiative „Get Started“ entschieden. Viele Neuzugänge gibt es bei FinTechs, unter anderem mit PEY (App zur Zahlung mit Bitcoin), Optiopay (alternatives Zahlungssystem durch Gutscheine), Made easy (Vermittlungsplattform für Versicherungen) und Exporo (Crowdinvestingplattform für Immobilien). Aus dem Health-Bereich sind unter anderem Tinnitracks (App zum Kurieren von Tinnitus), Medexo (Portal für medizinische Zweitmeinung) und VivoSensMedical (Medizintechnik) hinzugekommen. Dazu kommen noch Green City Solutions (Smart City), BigRep (3D Drucker) und Green Spin (Landwirtschaft, Precision Farming).

Auf der Bitkom-Pressekonferenz am 5. Juli forderte Bitkom-Präsident Thorsten Dirks, Deutschland dürfe nicht eine Startup-Nation von vielen werden. Ziel müsse sein, dass Deutschland die Startup-Nation wird. Dazu sollen unter anderem lokale digitale Ökosysteme, sogenannte Hubs, entstehen, die Global Player der jeweiligen Leitbranchen mit Mittelstand und Startups zusammenbringen. „Diese Orte der digitalen Transformation müssen und können so attraktiv sein, dass sich Unternehmen aus der ganzen Welt darum reißen, dort mit dabei sein zu dürfen“, sagte Dirks.

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