Startup-Förderung ist Innovationspolitik

Anlässlich der Vorstellung des Bundesberichts „Forschung und Innovation 2014“  hat der BITKOM heute die Bedeutung von Startups für Innovationen in Deutschland betont. „Für den BITKOM ist insbesondere auch die Förderung von Startups praktische Innovationspolitik“, heißt es in einer Mitteilung des Verbands. Aus diesem Grund sollten die steuerlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen so angepasst werden, dass für Investoren aus dem In- und Ausland Deutschland „zur ersten Adresse für Wagniskapital wird“. Dazu sollten unter anderem Wagniskapitalfonds als vermögensverwaltend im Sinne des Steuerrechts gelten und private Investoren sowie Business Angels sollen Verluste aus Startup-Beteiligungen bei der Einkommensteuer geltend machen können.

Darüber hinaus wird die Einführung einer steuerlichen Forschungsförderung als Ergänzung zur teilweise sehr aufwändigen und bürokratischen Projektförderung gefordert.  „Eine steuerliche Forschungsförderung, wie sie in vielen anderen Ländern bereits gängige Praxis ist, ist unbürokratisch und würde vor allem dem Mittelstand zugute kommen“, sagte BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. Deutschland müsse zudem grundsätzlich zu einer Innovationspolitik finden, die klare eigene Akzente setzt. „Deutschlands Innovationspolitik fällt im internationalen Vergleich zur wagniskapitalge-triebenen Innovationspolitik der USA und zu den asiatischen industriepoli-tischen Wachstumsprogrammen zurück“, so Rohleder.

 

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