Star sucht Startup

Wenn am Sonntag die Bits & Pretzels Konferenz losgeht, tritt unter anderem Kevin Spacey als Redner auf. Wie viele andere Prominente hat auch Spacey das Potential von Startups erkannt und investiert in junge, innovative Unternehmen. Viele Gründer sehen solche Investments positiv: Jedes zweite Startup (55 Prozent) in Deutschland würde sich über einen prominenten Investor und die damit verbundene Aufmerksamkeit freuen. Die Schlagzeilen, die Investoren wie Philipp Lahm, Joko Winterscheidt oder Caroline Kebekus mitbringen, befürwortet jedoch nicht jeder Gründer. Jedes fünfte Startup (22 Prozent) befürchtet bei einem prominenten Geldgeber, dass dieser zu sehr vom eigentlichen Produkt ablenkt. Einig sind sich die meisten Startups aber darin, dass die Prominenz des Investors nicht das ausschlaggebende Kriterium sein sollte, sondern die Frage, ob er zum eigenen Unternehmen passt. Neun von zehn Gründern (87 Prozent) stimmen dieser Aussage zu.

Die Finanzierung ist für viele Startups immer noch ein großes Hemmnis. Für Investoren fehlen nach wie vor die Anreize, um in Startups zu investieren. Prominente Geldgeber können daher nicht nur förderlich für die unterstützten Startups sein, sondern generell als Vorbild dienen und dem eigenen Thema mehr Aufmerksamkeit verschaffen.

No Comments

Sorry, the comment form is closed at this time.