Siebenstellig für ENIT – Energy-Startup schließt erste Finanzierungsrunde ab

Das Startup ENIT Systems hat Grund zur Freude. Die Gründer aus Freiburg haben gerade eine siebenstellige Finanzierungsrunde abgeschlossen. Das Geld kommt von der S-Beteiligungsgesellschaft – eine Tochtergesellschaft der Sparkasse, mit der ENIT bereits seit Gründung zusammenarbeiten.  Wir haben die vier Gründer zum Kurzinterview gebeten.

Was steckt hinter ENIT Systems?

ENIT Systems bietet eine Energiemanagement-Plattform für Industriebetriebe, die leicht zu installieren und zu handhaben ist. Viele Betriebe haben noch nichts. Ihnen bieten wir einen Einstieg von 0 auf 100. Wir schließen beim ersten Besuch den ENIT Agent an und schicken ihm schon am Abend die ersten Daten. Sekundengenau analysiert der ENIT Agent ab dann den Energieverbrauch und zeigt individuellen Handlungsbedarf auf.

Die Betriebe, die schon mit Zählern und Softwarekomponenten beim Energiemanagement begonnen haben, helfen wir mehr daraus zu machen. Wir integrieren was sie schon haben und fügen gezielt fehlende Puzzle-Teile hinzu. Das erlaubt uns das so flexible Softwareframework, das wir in über fünf Jahren Entwicklungsarbeit entwickelt haben. Es ist toll zu sehen, dass wir damit nun unsere Kunden erfolgreich durch die volatile Energiewende führen können.

Wann ist euch die Idee dazu gekommen?

Wir hatten am Fraunhofer die gleiche Herausforderung wie unsere Kunden. Wie optimiert man das Energiesystem eines gewachsenen Industriebetriebs? Dabei hatten wir den Vorteil, mehr Zeit, Ressourcen und Know-how investieren zu können als das unsere heutigen Kunden können. Das Tool hatten wir also zunächst für uns selbst entwickelt, um uns die Arbeit leichter zu machen. Nach jedem Projekt wurde es optimiert. Nun freuen wir uns, dass wir in der Praxis damit so viel Nutzen stiften können. Denn alle Betriebe, die sich energetisch optimieren wollen, stehen vor den gleichen Problemen. 2014 haben wir das Unternehmen gegründet. Mittlerweile beschäftigen wir 14 Mitarbeiter.

Ihr habt gerade eine Finanzierungsrunde erfolgreich angeschlossen. Wie liefen die Investorengespräche und was macht ihr mit dem Geld?

Bereits seit unserer Gründung arbeiten wir mit der Sparkasse zusammen. Mit der Tochtergesellschaft SBG weiten wir unsere Kooperation nun aus und erhalten Wachstumskapital in siebenstelliger Höhe. Die Zusammenarbeit mit diesem erfahrenen Investor ist sehr angenehm. Mit der Investitionssumme möchten wir unsere Bekanntheit auch überregional steigern. Nachdem wir den ENIT Agent bei zahlreichen Kunden im regionalen Umfeld erfolgreich eingeführt haben, ist das Ziel die Technik nun überregional anzubieten.

Die Gründer von ENIT

Alles ehemalige Kollegen des Fraunhofer Instituts: Die ENIT-Gründer Simon Fey, Kai Klapdor, Pascal Benoit und Hendrik Klosterkemper (v.l.).

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