Startups glauben an Durchbruch der Blockchain-Technologie

Ob Kryptowährungen, sichere Lieferketten oder Smart Contracts: Im Hintergrund wird immer die Blockchain-Technologie eingesetzt. Künftig könnte es deutlich mehr Anwendungen geben. Denn aktuell nutzen nur 6 Prozent der Startups hierzulande die Blockchain-Technologie. Aber jedes Vierte (27 Prozent) plant und diskutiert derzeit den Einsatz. Das ist das Ergebnis einer Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter mehr als 300 deutschen Startups.

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Lehrer raten Schülern selten zur Startup-Gründung

Mittwoch war in Berlin, Brandenburg und Hamburg der letzte Schultag vor den Sommerferien. In etlichen anderen Bundesländern erholen sich Schüler und Lehrer bereits vom Lernstress. Passend dazu hat Deutsche Startups noch einmal die Ergebnisse unserer Lehrerbefragung hervorgeholt, nachdem die meisten Lehrer so gar nichts von der Gründung eines Startups halten, und einen Beitrag dazu auf Facebook gepostet. Die Kommentare unter dem Beitrag zeigen, dass das Thema immer noch von großem Interesse ist und der Wunsch nach mehr Details besteht. Besonders die Frage nach den Lehrern, die wir befragt haben, wurde diskutiert. Daher haben wir uns die Ergebnisse noch einmal angeschaut und detaillierter aufgearbeitet.READ MORE

Bundesregierung plant neue Hürden für Startups [Pressemitteilung]

  • Jahreswirtschaftsbericht kündigt Verschärfung der Fusionskontrolle an
  • Verkauf eines Startups könnte künftig schwieriger werden
  • Bitkom warnt vor Verunsicherung ausländischer Investoren

Berlin, 27. Januar 2016

Nach Ansicht des Digitalverbands Bitkom könnte es für Gründer und Investoren in Deutschland künftig schwieriger werden, ihr Startup zu verkaufen. Im heute vorgestellten Jahreswirtschaftsbericht kündigt die Bundesregierung an, die Fusionskontrolle auszuweiten. Dazu sollen die Wettbewerbsbehörden auch abhängig vom Kaufpreis tätig werden, nicht erst ab bestimmten Umsatzgrenzen. „Wir bedauern, dass die Bundesregierung in ihrem Jahreswirtschaftsbericht eine Ausweitung der Fusionskontrolle ankündigt, die das erklärte Ziel hat, Übernahmen von Startups schärfer zu kontrollieren. Ein Verkauf muss für Gründer und Investoren ein Weg sein, der nicht künstlich erschwert werden darf“, sagt Bitkom-Geschäftsleiter Niklas Veltkamp. „Zusätzliche Bürokratie verunsichert Investoren, verzögert und gefährdet Exits und schwächt den Startup-Standort Deutschland im internationalen Wettbewerb.“READ MORE

Wagniskapital-Pläne der Bundesregierung bleiben mutlos [Pressemitteilung]

  • Bundeskabinett will zusätzliche Steuerbelastung für Startups und Business Angels verhindern
  • Bitkom kritisiert das Fehlen konkreter Maßnahmen, um mehr privates Wagniskapital zu mobilisieren
  • Bund und Länder müssen Eckpunkte zu Venture-Capital-Gesetz weiterentwickeln

 

Berlin, 16. September 2015

Das heute vom Bundeskabinett verabschiedete „Eckpunktepapier Wagniskapital“ ist nach Ansicht des Digitalverbands Bitkom ein Zeichen, dass die Bundesregierung das Problem der im internationalen Vergleich viel zu geringen finanziellen Mittel für Startups in Deutschland erkannt hat und endlich eine ressortübergreifende Lösung anstrebt. Für Erleichterung bei Startups und Investoren sorgt vor allem die Ankündigung, dass innovative Unternehmen auch weiterhin von einer Besteuerung von Gewinnen aus Streubesitzbeteiligungen ausgenommen werden sollen. „Wenn die Bundesregierung hier Wort hält, wird eine völlig überflüssige und schädliche zusätzliche Besteuerung von Startups und Business Angels verhindert“, sagt Bitkom-Geschäftsleiter Niklas Veltkamp. „Gleichwohl verbessert sich die Finanzierungssituation von Startups damit überhaupt nicht, sondern es werden nur geplante Verschlechterungen abgewendet.“ Die einzige konkrete Maßnahme, für die zusätzliche Mittel bereitgestellt werden und von der Startups direkt profitieren können, ist die ab 2016 vorgesehene Ausweitung des Förderprogramms INVEST, bei dem Investoren künftig einen 20-prozentigen Zuschuss bis zu einer maximalen Investitionssumme von 500.000 Euro pro Jahr erhalten können.READ MORE

E-Government muss bürgerfreundlicher werden [Pressemitteilung]

  • Startup vermittelt Termine und zeigt Berliner Verwaltung, wie einfach Service geht
  • Bitkom fordert mehr Tempo beim Ausbau von Online-Behördengängen

Berlin, 30. Juli 2015 – Wer sich aktuell in Berlin ummelden möchte und dazu online einen Termin machen will, hat ein Problem: Frühestens am 24. September hat jemand auf einem Bürgeramt Zeit für ihn – obwohl die Ummeldung gesetzlich binnen zwei Wochen vorgeschrieben ist. Ein findiges Startup hat daraus eine Geschäftsidee gemacht und sucht automatisiert auf der Website der Bürgerämter nach kurzfristig freiwerdenden Terminen und vermittelt diese an seine Kunden gegen eine Gebühr. „Das Unternehmen zeigt sehr deutlich, wo es in Deutschland beim Thema E-Government im Argen liegt“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „Behörden sind oft zu unbeweglich, zu wenig innovativ und zu wenig kundenfreundlich.“ Die Verwaltung setze immer noch viel zu selten auf die Möglichkeit, Behördengänge online abwickeln zu können. Und selbst da, wo Online-Angebote wie die Terminreservierung angeboten würden, seien sie nicht nutzerfreundlich genug. So empfiehlt das Land Berlin frustrierten Bürgern, die beim Bürgertelefon anrufen, die Terminseite regelmäßig zu aktualisieren und zu schauen, ob vielleicht doch Termine freigeworden sind. Rohleder: „Wieso verhält sich das Land Berlin in dieser Situation so passiv, anstatt von dem Startup zu lernen? Freiwerdende Termine könnten beispielsweise automatisch an Personen einer Warteliste vergeben werden. Priorisierungen für dringende Angelegenheiten ließen sich hier problemlos integrieren. Dass die Sache technisch nicht allzu anspruchsvoll ist, hat das Startup überdeutlich vorgeführt.“READ MORE