Offener Brief: Keine neuen Belastungen für Gründer und Investoren!

Aktuell wird im Rahmen der Investmentsteuerreform eine erhöhte Besteuerung der Gewinne aus der Veräußerung von Streubesitzbeteiligungen diskutiert (8b Abs. 2KStG). Hört sich kompliziert an, ist aber relativ einfach erklärt: Startups sind bekanntermaßen auf privates Wagniskapitel angewiesen, um ihre Geschäftsideen innovativ umzusetzen und voranzutreiben. Häufig sind Business Angels bzw. Venture Capital-Gesellschaften mit weniger als 10 % (Streubesitz) an einem Startup beteiligt. Die vorgeschlagenen Steuererhöhungen würden also die bewährten Beteiligungsmodelle steuerlich stark benachteiligen und somit die Gründungsfinanzierung massiv erschweren – ein eindeutiger Rückschritt für die oft postulierte Gründungsrepublik Deutschland.

In einem offenen Brief an die Ministerpräsidenten der Länder hat sich die “Allianz für Venture Capital”  daher eindeutig gegen die vorgeschlagene Steuererhöhung ausgesprochen: „Um die Herausforderungen der Digitalisierung zu meistern, ist es aber unverzichtbar, die Rahmenbedingungen für innovative Startups weiter zu verbessern. Wer ernsthaft Investitionen stärken will, sollte durch den Abbau bestehender Belastungen private Investitionen fördern und nicht neue Belastungen schaffen!“

Dem können wir uns nur anschließen!

Infos zur Allianz für Venture Capital, die unter anderem vom BITKOM unterstützt wird, findet ihr unter: http://www.bvkap.de/privateequity.php/cat/144/aid/891/title/

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