Noch strengere Regulierung für das Crowdfinancing?

Vor gut einem Jahr trat das sogenannte Kleinanlegerschutzgesetz in Kraft. Ein wesentliches Ziel des Gesetzes bestand darin, verschiedene von Kleinanlegern genutzte Formen der Vermögensanlage strengeren Regeln zu unterwerfen. Um dadurch die Finanzierung von Startups über Crowd-Plattformen nicht allzu sehr einzuschränken, wurde das Crowdfinancing durch eine Bereichsausnahme von einigen strengen Regeln befreit. Gegenwärtig evaluiert das Bundesministerium der Finanzen (BMF) das Kleinanlegerschutzgesetz und insbesondere die Bereichsausnahme für Crowdfinancing.

Nach Ansicht von Verbraucherschützern sollten die Bereichsausnahme für Crowdfinancing abgeschafft und sämtliche Vermögensanlagen für Kleinanleger denselben strengen Regeln unterworfen werden. Aus Sicht des Bitkom sollte im Gegenteil die Bereichsausnahme erweitert und ihre Voraussetzungen gelockert werden. Denn einige Indizien deuten darauf hin, dass trotz der Bereichsausnahme die strengere Regulierung im Kleinanlegerschutzgesetz zu einem Rückgang der Startup-Finanzierungen über die Crowd geführt hat.

Die ausführliche Stellungnahme des Bitkom findet ihr hier.

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