„Neo-Investing“: BERGFÜRST mit Bank-Lizenz

Aktuell hat BERGFÜRST die Banklizenz erhalten – eine spannende Sache! Wir befragten Gründer und CEO Dr. Guido Sandler von BERGFÜRST wie es dazu kam, was das für BERGFÜRST und seine Nutzer bedeutet und was sich hinter dem Begriff „Neo Investing“ verbirgt.

Get Started: Herr Dr. Sandler, Sie haben kürzlich als eines der wenigen FinTech-Unternehmen eine Bank-Lizenz erhalten.Warum hat BERGFÜRST die überhaupt beantragt?
Dr. Guido Sandler: Seit Oktober 2012 verfügen wir bereits über eine Erlaubnis als Finanzdienstleister. Diese ermöglichte es uns, Eigenkapital-Emissionen auf unsere Plattform zu bringen und einen Sekundärmarkt für die Unternehmens-Aktien und Immobilien-Beteiligungen zu betreiben. Nun haben wir uns und unser Produkt weiter entwickelt. Das machte den nächsten konsequenten Schritt erforderlich – eine Banklizenz. Wir können so unseren Handlungsspielraum vergrößern und weitere, innovative Produkten und Dienstleistungen für unsere Anleger auf die Seite bringen. Unser neues Immobilien-Angebot ist da erst der Anfang!

Get Started: Was bedeutet die Banklizenz für die Nutzer von BERGFÜRST?
Dr. Guido Sandler:  Als Bank können wir unseren Anlegern das Beste aus beiden Welten anbieten: Die institutionelle Sicherheit einer Bank übersetzt in einer schlanken, transparenten und kostengünstigen Online-Struktur. Wir müssen uns strengeren Auflagen stellen, was Anlegerschutz und Liquiditätssicherung angeht und sind an den Einlagensicherungsfonds angeschlossen. Zudem können wir jetzt unter anderem das Depotgeschäft selbstständig führen. Auf diese Weise können wir beispielsweise unser neues Immobilien-Angebot ohne Nebenkosten anbieten.

Get Started: Sie haben es vorhin kurz angesprochen: Sie bezeichnen sich als „Neo-Investing-Plattform“. Was ist Neo Investing und in wie fern unterscheidet sich dieses Finanzierungsmodell vom Crowdinvesting?
Dr. Guido Sandler:  BERGFÜRST ist als Crowdinvesting-Plattform gestartet. Von Anfang an ging es bei uns um die Platzierung von Eigenkapitalbeteiligungen, die im Anschluss bei uns – im Rahmen von Angebot und Nachfrage – gehandelt werden können. Das unterscheidet uns bis heute von allen anderen Plattformen in Deutschland. Damit haben wir ein einzigartiges Produkt – aber mit Crowdinvesting leider einen wenig trennscharfen Begriff. Tatsächlich war unseren Interessenten regelmäßig die Abgrenzung zum Crowdfunding, so wie andere es anbieten, unklar. Der Erhalt der Bank-Lizenz war für uns der passende Anlass, uns endgültig aus der für uns zu eng gewordenen Sphäre des Crowdinvesting zu verabschieden. Wir kehren jedoch nicht einer guten Idee den Rücken, sondern entwickeln sie konsequent weiter. Neo Investing bietet uns den nötigen Raum dazu. Hier können wir Finanztechniken anbieten, die den Fehlern der Bankenkrise und dem Desaster des Neuen Marktes begegnen können. Und gleichzeitig machen wir Privatanlegern Produkte zugänglich, die sie bisher nicht in dieser Form erhalten konnten.


Kurzinfo „BERGFÜRST“

Die BERGFÜRST Bank bezeichnet sich selbst als „regulierte Neo Investing-Plattform für Unternehmens-Aktien und Immobilien-Beteiligungen“. Diese Aktien und Beteiligungen können Anleger bereits ab 250 € kostenfrei erwerben. Zudem bietet BERGFÜRST einen elektronischen Handelsplatz, auf dem die Beteiligungen, im Rahmen von Angebot und Nachfrage gehandelt werden können. Für ihre Anlageentscheidung werden den Investoren alle wichtigen Informationen wie Quartalsberichte, Ad hoc Mitteilungen und Jahresabschlüsse der Emittenten zur Verfügung gestellt und sie können untereinander und mit dem Management der Unternehmen öffentlich kommunizieren.

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