Mobile World Congress:
Rückblick von mediaTest digital

von Kai Haller

Vom 2. bis 5. März fand der Mobile World Congress in Barcelona statt. Unter den mehr als 2.000 Ausstellern waren neben den Mobility-Platzhirschen auch viele Startups aus allen Bereichen der Mobility vertreten, die sich selbstbewusst unter die Großen mischten. Ob wegweisende Technologien der Telekommunikationsbranche oder spannende Neuheiten im Bereich IoT (Internet of Things) – viele Startups konnten mit innovativen Ideen punkten.

Was macht die Veranstaltung für Startups interessant?

Möchte man als Startup auf dem Mobile World Congress vertreten sein, sollte dies auf der Basis einer klaren Strategie erfolgen. Nach dem Motto „Dabei sein ist alles“ zu agieren, ist für Startups einfach viel zu teuer. Entscheidend sind die Ziele.MWC_01_klein

Der Mobile World Congress in Barcelona ist zum Beispiel eine hervorragende Plattform für

  • Startups, die über nationale Grenzen hinweg tätig sind oder eine Internationalisierung planen
  • Marktbeobachtung: Der internationale Wettbewerb lässt sich hier gut einordnen und bewerten
  • Kontakte zu internationalen Investoren.

Das Programm “4 Years From Now” ist ein internationales Programm im Rahmen des Mobile World Congress, das herausragende Startups und Gründer mit Investoren, Acceleratoren, Inkubatoren und etablierten Unternehmen aus dem Mobility Ecosystem vernetzt. Das Programm bot im Rahmen des Mobile World Congress Vortrags-Slots, Workshops und Ausstellungsplatz für junge Unternehmen – eine tolle Initiative der Nachwuchsförderung, die im Feld der mobilen Technologien besonders wichtig ist.

Was waren die spannendsten Themen beim Vortragsprogramm?

Zwei Themen und Referenten waren besonders beeindruckend. Zum einen der chinesische Telekom-Riese Huawei, der seinen Weg zu einer besser vernetzten Welt definieren will. Mit dem sogenannten „Open ROADS“-Ansatz offenbart der chinesische Anbieter seine Zukunftsversion für die Informations- und Kommunikationsbranche. Die fünf Schlüsselelemente „Real-time, On-demand, all-online, Do-it-yourself und Social” sollen ein vollständig vernetztes digitales Eco-System ermöglichen.

MWC_02_kleinAuch sehr spannend waren die Themen Smartwatches und intelligente Autos. Alle großen Player hattenentweder eine Smartwatch oder ein Smart Car auf ihrem Stand ausgestellt. Uhren und Autos sind die offensichtlichsten Use Cases für die zukünftig wirtschaftlich wichtigen Bereiche Wearables und Connected Machines in der mobilen Welt. Und natürlich bewegte zudem das Thema Security nahezu alle Bereiche der Branche.

Was hat euch die Teilnahme an der Veranstaltung gebracht?

Die Teilnahme am Mobile World Congress war für mediaTest digital ein absolutes Muss. Als junges Unternehmen haben wir größte Ambitionen, unser Geschäft über den deutschsprachigen Raum hinaus auszubauen. Dies erfordert eine Präsenz vor internationaler Kulisse, wie sie der Mobile World Congress bietet. Steht man in Geschäftsbeziehungen zu größeren, international agierenden Unternehmen, wird eine Präsenz von dieser Seite ebenfalls begrüßt. Außerdem erhält man vor Ort einen sehr guten Überblick über den internationalen Wettbewerb und erfährt, wo man steht. Das gibt uns als Startup das Selbstvertrauen, sich in keiner Weise vor der Konkurrenz verstecken zu müssen. Daher wird der Mobile World Congress als Leitmesse für Mobility für uns auch zukünftig von größter Relevanz sein. Startups, für deren Geschäftsentwicklung der Mobile World Congress relevant ist, sollten die Kosten in der Budgetplanung berücksichtigen – sofern die finanziellen Möglichkeiten dies zulassen.

 

Kai Haller ist CPO & Co-Founder von mediaTest digital und leitet dort die Bereiche Produktentwicklung, Innovation & BFoto Kai Hallerusiness Development. Unter seiner Führung wurden Produkte wie das „AppSecurityCenter“ und das Lösungsportfolio „Appvisory“ konzipiert, entwickelt und erfolgreich bei großen Kunden wie Deutsche Bahn, Lufthansa oder MTU platziert. Darüber hinaus ist Kai gemeinsam mit Tobias für die erfolgreiche Vernetzung mit politischen Akteuren wie der „Arbeitsgruppe 4 – Mobile Sicherheit“ des BSI verantwortlich.

 

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