Mitarbeitersuche: Startups setzen auf persönliche Kontakte

Falls jemand jemanden kennt, der jemanden kennt: Wer auf der Suche nach einem Job in einem Startup, sollte seinem Netzwerk davon erzählen. Wenn Gründer neue Mitarbeiter suchen, setzen sie oft auf Mund-zu-Mund-Propaganda. Das hat die Startup-Umfrage des Bitkom ergeben, bei der rund 150 Gründer in Deutschland befragt wurden.

Auch Website, Business-Netzwerke und Social Media beliebte Recruiting-Kanäle

Etwa drei Viertel greifen auf persönliche Kontakte zurück, wenn sie Stellen besetzen wollen. Fast genauso wichtig sind auch die Online-Kanäle: Sieben von zehn Startups nutzen die eigene Website, Business-Netzwerke oder Soziale Netzwerke, um auf freie Stellen im eigenen Unternehmen hinzuweisen. Knapp die Hälfte (46 Prozent) setzt auf Online-Stellenbörsen, während Personalvermittler (19 Prozent) oder die Arbeitsagentur (15 Prozent) nur selten in Anspruch genommen werden. Klassische Anzeigen schalten nur 5 Prozent.

Herausforderung Mitarbeitersuche

62 Prozent der Gründer sind aktuell auf Mitarbeitersuche und haben im Schnitt 5 Stellen ausgeschrieben. Hier gilt: Je größer das Startup ist, desto mehr offene Stellen gibt es. Den geeigneten Kandidaten zu finden, kann dabei schon mal zur Herausforderung werden: Rund jedes zweite Startup (47 Prozent) konnte eine Stelle schon einmal nicht besetzen, weil sich kein qualifizierter Kandidat gemeldet hat.

Weitere Ergebnisse unserer Startup-Umfrage findet ihr hier: 

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