Mit dem Wirtschaftsminister im Silicon Valley

Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler ist derzeit mit 100 Startup-Gründern im Silicon Valley unterwegs. Mit dabei in der Delegation ist auch BITKOM-Vizepräsident Heinz-Paul Bonn. „Die Bundesregierung hat erkannt, dass wir noch mehr  Unternehmergeist brauchen, um auch in Deutschland eine Startup-Kultur wie im Silicon Valleys zu entwickeln“, sagt Bonn. „Die zweite Reise von Bundeswirtschaftsminister Röslers in das Herz der Startup-Welt in kurzer Zeit zeigt, dass es der Politik mit ihrem Anliegen, die Gründerkultur in Deutschland zu stärken, ernst ist.“

Die auf der Reise verkündete Aufstockung des Programms German Silicon Valley Accelerator, das es deutschen Startups erlaubt, Erfahrungen im Silicon Valley zu sammeln, sei ebenso ein gutes Signal wie das neue Investitionsprogramm Wagniskapital. „In Deutschland hat sich in den vergangenen Jahren Berlin zu einem Hotspot der europäischen Startup-Szene entwickelt. Motivierte Gründer und gute Ideen alleine reichen aber leider nicht aus, dazu braucht es auch risikobereite Kapitalgeber“, sagt Bonn. Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland gerade mal etwas mehr als 240 Millionen Euro Venture Capital in IT- und Internet-Startups investiert. Die Rahmenbedingungen für privates Wagniskapital in der kommenden Legislaturperiode müssten deshalb deutlich verbessert werden. Das betreffe sowohl die Regeln für die Kapitalgeber als auch für die finanzierten Startups.

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