m-Health Code of Conduct für App-Developers

Die Zahl  der Medizin- und Gesundheits-Apps steigt rasant.  Ob Informationen zu Fitness, Ernährung oder Lebensstil – Apps für das Smartphone können eine Vielzahl von wichtigen Gesundheitsdaten  messen, die für die Prävention oder Behandlung von Krankheiten nützlich sind.

Selbstverständlich gibt es in einem so hochsensiblen Bereich auch viele Vorbehalte. Wie bei anderen telemedizinischen Anwendungen müssen Datensicherheit und Datenschutz bei Gesundheits-Apps an oberster Stelle stehen, so Bernhard Rohleder, Hauptgeschäftsführer des BITKOM. Bei einer EU-Konsultation in 2014 zum Thema m-Health äußersten sich 97% der Befragten, dass stärkere Datenverschlüsselung oder Authentisierungsmechanismen gebraucht werden, um ein Höchstmaß an Sicherheit und Privatsphäre zu bieten.

Die Europäische Kommission möchte daher zusammen mit  Vertretern der Zivilgesellschaft und der Industrie einen „Code of Conduct“ für App-Entwickler bis Ende 2015 erarbeiten. Der Code soll einfache Richtlinien für die Erhebung und  Nutzung von Daten in m-Health-Apps enthalten, einschließlich der Frage, wie Daten zu sichern sind. Ziel ist es, die ordnungsgemäße Anwendung datenschutzrechtlicher Regeln zu fördern und Vertrauen in dem Markt zu schaffen. Der BITKOM begrüßt diese Initiative und unterstützt die Kommission in Ihrem Vorhaben.

Meinungen, Vorschläge und Kommentare zu dem Thema könnt ihr gern per Mail an Martina Krauss richten.

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