Kleine Unternehmen auf Expansionskurs im Ausland

Jedes zweite Kleinunternehmen mit einem Jahresumsatz von 2 bis 10 Mio. Euro ist auf Auslandsmärkten aktiv. Dieses Auslandsengagement trägt maßgeblich zum Umsatz und zum Wachstum dieser Unternehmen bei. Jedes zweite davon erwirtschaftet einen Umsatzanteil von mehr als 20 % im Ausland. Zu diesem und weiteren Ergebnissen kommt die jüngste repräsentative Unternehmensbefragung des IfM Bonn.

Trend zur Erschließung außereuropäischer Zielregionen

Auch wenn Europa immer noch eine herausragende Bedeutung als Zielregion für Exporte und sonstige Auslandsaktivitäten einnimmt, verstärkt sich der Trend zur Diversifizierung der Märkte. Inzwischen erschließen zwei Drittel der Exporteure – KMU wie Großunternehmen – mehrere Zielländer gleichzeitig.

Wo liegen die Internationalisierungshürden?

Die Art und der Umfang der Internationalisierungshürden variieren stark zwischen den einzelnen Unternehmen. Die Suche nach Geschäftspartnern bremst 40 % der bereits im Ausland aktiven Unternehmen. Unzureichende Managementkapazitäten sprechen für knapp 35 % gegen eine weitere Internationalisierung und zu hohe Gesamtkosten halten 30 % der Unternehmen davon ab.

Wo besteht Handlungsbedarf?

Wirtschaftspolitischen Handlungsbedarf sehen die Unternehmen bei der Erleichterung von Zoll- und Außenwirtschaftsverfahren, bei der Sicherung von Patenten und Schutzrechten im Ausland sowie bei der Durchsetzung von Anti-Korruptionsstandards im Ausland.

Die Studie, Pressegrafiken sowie weitere Materialien zu den Außenwirtschaftsaktivitäten von kleinen und mittleren Unternehmen sind hier abrufbar.

Das BMWi bietet kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) ein umfangreiches Unterstützungsangebot  für den Schritt ins Ausland.

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