Jobmotor Start-ups: Jede Gründung schafft 13 Arbeitsplätze

Wenn sie an Start-ups denken, fällt vielen Menschen der einsame Tüftler in der Garage ein oder die zwei Studenten, die in der WG-Küche die nächste weltverändernde App programmieren (wollen). Doch die Realität sieht anders aus – Start-ups sind wichtige Arbeitgeber und schaffen in Deutschland Tausende von Jobs. Im Durchschnitt sorgt jede Gründung so für 13 Arbeitsplätze. Dabei schaffen Start-ups in München mit 21 mehr Jobs als in Berlin (17) und Hamburg (6). Das ist das Ergebnis einer Befragung des Digitalverbands Bitkom unter 227 Gründern von IT- und Internet-Start-ups.

Für die Anzahl der geschaffenen Arbeitsplätze ist aber vor allem das Alter eines Start-ups entscheidend. Im Durchschnitt hat ein Start-up in Deutschland im ersten Jahr bereits sechs Mitarbeiter. Zwischen dem zweiten und fünften Jahr steigt die Zahl durchschnittlich auf 14 – und Start-ups die älter als fünf Jahre sind kommen sogar auf 25 Mitarbeiter. Von Bedeutung ist dabei nicht nur die reine Anzahl der Mitarbeiter: „Es geht dabei häufig um hoch qualifizierte Jobs, etwa in der Software-Entwicklung“, sagt Bitkom-Vizepräsident Ulrich Dietz. „Die Rolle von Start-ups für den Arbeitsmarkt wird leider viel zu häufig unterschätzt.“

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