Get Started Energy Network #9 – zu Gast bei den Stadtwerken München

Wie können digitale Innovationen besser in den Energiesektor eingebunden werden? Wo muss die Digitalisierung ansetzen, um die Energiewende schneller voranzutreiben? Das 9. Treffen unseres Get Started Energy Networks fand bei den Stadtwerken München statt. Es war geprägt von interessanten Impulsen von Evamaria Lutz vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Energie und Technologie und der jungen Unternehmen Shine, Magment, S O NAH, Gerotor und Eluminocity sowie einer offenen Diskussion mit den anderen Teilnehmenden.

Spannende Eindrücke und Diskussionen

Den Auftakt der Veranstaltung machte Evamaria Lutz vom Referat Energieinfrastruktur Strom, Netze des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Energie und Technologie. Sie sprach über aktuelle Herausforderungen der Energiepolitik und betonte dabei, dass Startups vor allem bei der Digitalisierung und der Flexibilisierung der Energiewende eine wichtige Rolle spielen. Die Zukunft der Energiewende basiere vor allem auf neuen Geschäftsmodellen, innovativen flexiblen Technikanwendungen und immer wieder neuen technologischen Fortschritten, insbesondere in den Bereichen IoT, Big Data, Cloud-Lösungen und Blockchain.

Danach legten Shine, Magment, S O NAH, Gerotor und Eluminocity mit den Präsentationen ihrer innovativen Ideen die Basis für einen konstruktiven Austausch.

Dr. Tim Rosengart, Senior Manager Development, erklärte, wie die verschiedenen innovativen Technologien des Startups Shine eine dezentrale Energiewelt begünstigen. Shine ermöglicht mit innovativen Technologien zur Optimierung von lokalen Energieflüssen, Stromspeicher- und Verbraucher-Technologien autarke Gemeinschaften, unabhängig von großen Kraftwerken und Übertragungsnetzen. Der CEO & Co-Founder des Startups Magment, Mauricio Esguerra, sprach anschließend darüber, wie die Entwicklung ihres innovativen Betons die Energieübertragung robust und mit hoher Effizienz ermöglicht. Magment stellt diese Betone aus Zement und recycelten magnetisierbaren Partikeln her, welche die Energieübertragung verbessern.

Gerotor ist ein junges Technologieunternehmen, das aktive Energiemanagementsysteme auf Basis modernster Hochleistungs-Schwungradspeicher entwickelt, produziert und verkauft. Marcel Werner, zuständig für den Bereich Business Development bei Gerotor, berichtete wie ihre Technologie den Energieverbrauch von Maschinen bis zu 50% senken kann und zeitgleich noch für bis zu 75% weniger Anschlussleistung sorgt.

Die Startups Eluminocity und S O NAH präsentierten, wie ihre innovativen Produkte das Leben in der Smart City erleichtern und wie sie somit zur Energiewende beitragen. Thomas Grimm, Co-Founder und COO von S O NAH, entwickelt mit seinem Team Sensoren, mit denen sie die städtischen Herausforderungen der Zukunft lösen wollen. So soll dank S O NAH längst nicht nur die Parkplatzsuche zukünftig zum Kinderspiel werden. Eluminocity ermöglicht durch eine innovative Ladestation, die direkt an Lichtmasten angebracht werden kann, einen flächendeckenden Aufbau einer Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge. Des Weiteren hilft ihre smarte Straßenbeleuchtung mit ihren hocheffizienten LED Leuchten langfristig, Energie und laufende Kosten zu sparen.

Nach den spannenden Vorträgen luden Getränke und Snacks zum gemeinsamen Austausch und Networking ein. An dieser Stelle nochmals vielen Dank an unseren Gastgeber die Stadtwerke München und die Impulsgeber für einen sehr interessanten Nachmittag. Wir freuen uns schon auf das nächste Treffen!

Wenn du im Bereich Energy gegründet hast und beim nächsten Energy Network dabei sein möchtest, schreib einfach eine kurze Nachricht an Jenny.

 

 

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