Get Started Energy Network #12 auf der E-world 2019

Dieses Jahr waren wir erneut mit unserem Get Started Energy Network auf dem Innovation Forum der E-world in Essen dabei. Leitthema unseres zwölften Energy Networks war die „Digitale Energiewirtschaft in der Smart City“. Startups und Vertreter etablierter Unternehmen bespielten die Bühne in drei Themenblöcken zu je einer Stunde. Zunächst stellten alle Vortragenden ihre innovativen Geschäftsmodelle bzw. intelligenten Lösungen vor und kamen danach in einer kurzen Paneldiskussion zusammen. Im Anschluss ging es dann ans Networking bei Brezeln und Bier.

Energieeffizienz

Ob in den eigenen vier Wänden, in der Industrie oder in der kommunalen Versorgung: Energieeffizienz lohnt sich! Denn die sauberste und günstigste Energie ist am Ende die Energie, die wir erst gar nicht verbrauchen. Wie Strom und Wärme noch effizienter genutzt werden können, beleuchtete der erste Teil unserer Veranstaltung: Zu Beginn stellte Rafael Sporyz die Softwarelösung für transparente und effiziente Wärmeerzeugung seines Unternehmens EnerIQ vor, mit der Kunden wertvolle Ressourcen sparen können. Als nächstes sprach Matthias Goerens über Cloud&Heat, ein Unternehmen das mit kostengünstigen IT-Infrastrukturen und schlüsselfertigen, wassergekühlten Rechenzentrumslösungen den Weg in eine digitale Zukunft bieten möchte. Danach präsentierte das Startup perto seine Geschäftsidee, mit dem Austausch von Pumpen den Stromverbrauch und Stromkosten zu senken und das Unternehmen meistro, wie es als unabhängiger Stromanbieter seine Kunden zu einer langfristigen Verbesserung ihrer Energieeffizienz und zur Energie-Autarkie verhelfen will. Den Abschluss machte Andreas Wollkopf von GreenPocket, der darüber sprach, wie sein Startup mit ihren intelligenten Lösungen digitale Datenmengen dazu nutzt, entscheidende Mehrwerte für ihre Energieversorger zu schaffen.

Künstliche Intelligenz im Verteilnetz

Künstliche Intelligenz kann aus großen Datenmengen Schlüsse ziehen, daraus Entscheidungen ableiten und diese dann ggf. sogar direkt selbst umsetzen. Deshalb eignet sich Künstliche Intelligenz auch für Vielerlei Anwendungen in der Energieversorgung – von der Netzoptimierung bis hin zur Erkennung von Störungen im Energiesystem. Unseren zweiten Themenblock mit dem Titel „Künstliche Intelligenz im Verteilnetz“ wurde von Hanno Balzer, Vorstand von VHPready eingeleitet.  Danach sprach der CEO von Venios, Dr. Jonas Danzeisen, über ihre Cloud-Lösungen für das zukunftsorientierte Management von Verteilnetzen. Das Unternehmen Plexus Tech präsentierte, wie sie mit ihrer zwanzigjährigen Expertise Kunden dabei helfen, Projekte im Energiebereich effizient und nachhaltig umzusetzen. Im Anschluss folgten Beiträge von Gridhound und m2g consult über Herausforderung bei der Netztransparenz, ihre eigenen Lösungsansätze sowie über die spezialisierte Beratung von Kunden im Bereich Smart Metering und Smart Energy.

IT-Sicherheit und Resilienz der Energieversorgung

Dezentrale Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien statt einiger weniger großer Kraftwerke, komplexere Verteilernetz, steigende Stromnachfrage für Elektromobilität und im Wärmesektor sowie die zunehmende Bedrohung durch Cyberangriffe machen es nötig, dass wir die Sicherheit unserer Energieversorgung völlig neu denken. Darauf spezialisiert waren die Impulsgeber und Panelisten des dritten Themenblocks unseres Energy Networks zum Thema „IT-Sicherheit und Resilienz in der Energieversorgung“.  Zu Beginn sprach Dr. Christoph Mayer von OFFIS (Institute for Inforamtion Technology) über die kritische Infrastruktur von Stromsystemen und „Cyber-Resilienz“ als möglichen Lösungsansatz um diese zu schützen. Anschließend folgte ein Beitrag von Dr. Jan Skodzik, Consultant bei T-Systems MMS, der die Herangehensweise seines Unternehmens an die Sicherung von IT-Infrastrukturen präsentierte und mit einem interessanten „Live-Hack“ überraschte. Den vorletzten Beitrag des Networks hielt Christian Bruns von BTC AG. Das Unternehmen versteht sich als Anbieter anspruchsvoller Informationssicherheit und berät und realisiert Security-Konzepte für Energieunternehmen und darüber hinaus. Auch das Startup Rhebo setzt genau an diesem Problem an und zeigte ihre intelligente Lösung zur Überwachung von Steuerkommunikation, die Betriebsausfälle und Ausfallskosten reduziert.

An die spannenden Impulse unserer Redner folgten jeweils interessante Diskussionsrunden. Anschließend wurde in kleinen Gruppen beim Networking weiterdiskutiert und übrige Fragen besprochen. Wir danken allen Teilnehmenden für ihre spannenden Insights und Gespräche. Wir freuen uns bereits auf unser nächstes Energy Network!

Wenn du im Bereich Energy gegründet hast und beim nächsten Energy Network dabei sein möchtest, schreib einfach eine kurze Nachricht an Jenny.