Ein intelligenter Handschuh für die Industrie – Trefft ProGlove auf der CeBIT

Halle 4, Stand C58 – wer auf der CeBIT nach innovativen Startups sucht, sollte bei unserem hub@CeBIT Stand vorbeischauen. Elf Startups präsentieren hier ihre Produkte und Geschäftsmodelle von Artificial Intelligence bis Digital Health. Eins davon ist ProGlove aus München. Wir wollten im Vorfeld der CeBIT wissen, wer „Mark“ ist und welche Vorteile Wearables in der Industrie haben.

 


"Mark", der erste ProGlove

„Mark“, der erste ProGlove

Wer seid ihr und was macht ihr?

Wir von ProGlove sind ein Münchener Startup mit derzeit 33 Mitarbeitern und wurden 2014 von Jonas Girardet, Alexander Grots, Paul Günther und Thomas Kirchner gegründet. Wir entwickeln einen smarten Handschuh, der an dem meist genutzten „Hilfsmittel“ in der Industrie ansetzt: Der menschlichen Hand.

Arbeiten in Produktion und Logistik soll mit dem intelligenten Handschuh schneller, sicherer und einfacher werden. Gleichzeitig können sowohl Ergonomie, Effizienz als auch Qualität gesteigert werden. ProGlove ermöglicht dem Werker freihändig zu arbeiten und liefert zusätzliches Feedback zu seinem Arbeitsprozess. Das Design besteht aus einer zentralen, einmalig implementierten Computereinheit. Und einem Handschuh, der nach dem Verschleiß austauschbar ist.

So lässt sich die Technik optimal und ohne Barrieren für den Arbeiter in die Prozesse der industriellen Umgebung integrieren. Mittlerweile ist der intelligente Handschuh vor allem in der Automobilbranche, wie z.B. bei BMW und Skoda, aber auch in der Automatisierungsindustrie, z.B. bei Festo, im Einsatz. Darüber hinaus nutzen Versandhäuser und Supermärkte ProGlove bereits in den Lagerhallen.

Was macht euch einzigartig?

ProGlove bringt Wearables in das Umfeld der Produktion und Logistik und verbindet dadurch die Arbeitskraft des Menschen mit dem Internet der Dinge. Wir schätzen den Werker indem wir ihn fit für die Industrie 4.0 machen. Wir denken, dass der Arbeiter immer das Herzstück des Industrieprozesses sein wird, egal wie viele automatisierte Prozesse vorhanden sind.Roboter können nicht alles ersetzen und Wearables können die Verbindung zwischen Mensch und System herstellen.  

Was sind die größten Herausforderungen, an denen ihr gerade arbeitet?

Eine der größten Herausforderungen war und ist es herauszufinden, was der Kunde wirklich braucht. Es geht nicht darum, alle technischen Möglichkeiten zu nutzen, sondern die Schnittstelle zum Mitarbeiter gut zu gestalten. Gleichzeitig sind in der Industrie die Anforderungen an die Robustheit sehr hoch. Mit unserem ersten ProGlove ‚Mark‘ ist uns das ganz gut gelungen. Nun arbeiten wir an unserem nächsten ProGlove, der dem Werker mittels Display noch mehr Feedback zur Verfügung stellen soll.

Wer an Wearables denkt, landet ja schnell bei Fitness-Trackern und Co. Welchen Vorteil bringen Wearables wie euer Handschuh für die Industrie?  

Das Team von ProGlove

Das Team von ProGlove könnt ihr auf der CeBIT treffen

In der Industrie geht es fast immer um Effizienz. Durch kleine Prozessveränderungen sollen möglichst viele Sekunden gespart werden. Zudem sind die Werker in der Produktion und Logistik Schutzkleidung, wie eben Handschuhe, gewohnt. Das erhöht die Akzeptanz im Vergleich zu anderen Wearables. Zusammen mit dem Vorteil, dass ProGlove ohne Integrationsaufwand implementiert werden kann, kann dadurch viel Zeit gespart werden. All das macht ProGlove für Prozess-und Projektverantwortliche sehr interessant. Und auch für den Werker, der freihändig und dadurch ergonomischer arbeiten kann. 

Was können die CeBIT-Besucher bei euch am Stand erleben?

Neben einer Life-Demo unseres ProGloves ‚Mark‘ zeigen wir verschiedene Prototypen, die die Entwicklung von Mark zeigen. Außerdem zeigen wir viele neue Anwenderstories sowie unsere neueste Produktentwicklung, die im Laufe des Jahres gelauncht wird.

 

 

Wenn ihr ProGlove auf der CeBIT treffen wollt und noch eine Eintrittskarte für die Messe braucht, könnt ihr euch einfach per Mail bei Linda melden.

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