Digital Health: Startups im Dialog mit Bundesminister Gröhe

Gesprächsrunde mit Gründern, Krankenkassen und Politik

Get Started Gründerfrühstück am 19. Januar im Basecamp Berlinmit Bundesgesundheitsminister Gröhe und Jörg Land - BM Gröhe und Jörg Land im Gespräch
Anfang des Jahres diskutierte Gesundheitsminister Hermann Gröhe mit Jörg Land, Gründer und Geschäftsführer Sonormed GmbH (Tinnitracks), bei unserem Get Started Gründerfrühstück über Startups als Innovationstreiber im Bereich Digital Health. Das Angebot des Ministers, den Austausch fortzuführen, nahmen wir natürlich an und so entstand die Idee zu einem vertiefenden Dialog. Gestern war es soweit: Auf Einladung des Ministers trafen wir uns in einer hochrangig besetzten Gesprächsrunde u.a. mit Startups, Krankenkassen, BfArM und Bundesärztekammer, um im Gesundheitsministerium die Chancen und Herausforderungen für innovative digitale Gesundheitsanwendungen zu diskutieren. Minister Gröhe nahm sich gemeinsam mit zwei Abteilungsleitern seines Hauses drei Stunden Zeit.

Im Mittelpunkt des Diskussionskreises stand die Frage, wie es besser gelingen kann, gute digitale Anwendungen für Patienten erfolgreich nutzbar zu machen. So ging es um die Marktzugänge für Startups und vor allem auch darum, was den Markt überhaupt ausmacht. Es wurde wieder deutlich, dass sich der erste Gesundheitsmarkt, bei dem die Kassen involviert sind, stark vom zweiten unterscheidet, bei dem die Bereitschaft, Geld für Gesundheitsanwendungen auszugeben, noch recht gering ist. Daher ist die Kooperation mit Krankenkassen auch essentiell für viele Startups. Weiterhin ging es darum, wie Standards gesetzt werden können, damit der Marktzugang auch für alle gleich geregelt ist.

Digital Health nach vorne bringen

Alle Beteiligten haben großes Interesse daran, gute digitale Anwendungen für Patienten erfolgreich nutzbar zu machen. Die einzelnen Positionen liegen gar nicht weit auseinander. Das Ministerium interessierte sich vor allem dafür, mit welchen Mitteln dies gelingen kann, wie wichtige Bausteine definiert und Prozesse etabliert werden können. Aber auch, in welchen Ländern es besser gelingt, digitale Anwendungen in die Gesundheitsversorgung zu bringen. Der dirDigital ekte Input der Startups mit ihren Praxiserfahrungen, auch im Umgang mit den Krankenkassen, war hier besonders hilfreich.

Fazit: Es gab drei Stunden ungestörte Aufmerksamkeit eines Ministers für Startups in einer entspannten und konstruktiven Stimmung mit allen wichtigen Playern an einem Tisch. Zudem: Viele interessante Einblicke in die Positionen von Behörden, Kassen und Politik und der gemeinsame Wille, beim Thema etwas zu bewegen. Nun ist es wichtig, dem gemeinsamen Willen auch Handlungen folgen zu lassen und bestehende Hürden für Innovationstreiber im deutschen Gesundheitswesen abzubauen. Wir bleiben für euch am Ball.

No Comments

Sorry, the comment form is closed at this time.