Get Started Energy Network #2: Die Zukunft der Energiewirtschaft

Wie sieht die Zukunft der Energiewirtschaft aus? An welchen Lösungen arbeiten Startups und was kann die Politik tun, um smarte Lösungen für die Energiewende voranzutreiben? Beim zweiten Get Started Energy Network trafen sich Startups, Politik und etablierte Player bei unserem Gastgeber Microsoft in Berlin, um über Innovationen im Energiesektor zu diskutieren.

Zu Beginn gab Oliver Krischer MdB einen Überblick über aktuelle Entwicklungen in der deutschen Energiepolitik. Der Energiepolitische Sprecher der Grünen ging dabei unter anderem auf das gerade verabschiedete Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende ein und zeigte großes Interesse an den Lösungen von Grid Singularity, enersis und buzzn, die ihre Geschäftsidee in kurzen Vorträgen vorstellten.

Energy Blockchain, transparentes Smart Grid und dezentrale Stromversorgung

Das Startup Grid Singularity setzt auf Blockchain, um Transaktionen zu authentifizieren. Das Ziel ist, eine Blockchain-Plattform für den sicheren Austausch von Energiedaten zu entwickeln. Tobias Federico sprach über die Möglichkeiten ihrer Blockchain und stellte Startup vor. Mit seinen Big Data Energielösungen will enersis Transparenz in das Smart Grid bringen und bietet eine Software an, die sich für Energieversorger, Städte und Gemeinden, Unternehmen und Privatpersonen zuschneiden lässt. Christina Würthner gab einen Einblick in aktuelle Entwicklungen des Unternehmens.

„Strom geben, Strom nehmen“. Nach diesem Prinzip arbeitet das Münchener Startup buzzn an einer dezentralen Lösung für die Energiewende. Felix Faerber stellte buzzn vor: Menschen, die mit kleinen Erzeugeranlagen mehr Strom produzieren, als sie selbst benötigen, können ihren Überschussstrom in einem Netzwerk mit Stromnehmern teilen, die so selbst entscheiden können, wen sie mit ihrem Strombezug unterstützen möchten.

Der Ausklang fand auf der Dachterrasse von Microsoft statt. Über den Dächern von Berlin sprach Torsten Bischoff von Trianel über die Zukunft der Energieversorgung und gab Einblicke in die Arbeit von Europas führender Stadtwerke-Kooperation. Beim anschließenden Networking bot sich die Gelegenheit, weitere Fragen zu stellen und die Diskussionen zu vertiefen.

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