Die Startup-Hürde Bürokratie

Einfach mal ein Startup gründen? Bis der Weg hin zum eigenen Unternehmen geschafft ist, gilt es einige Schwierigkeiten zu lösen: angefangen bei der Finanzierung bis zur Suche nach Personal. Eine der größten Hürden bei der Unternehmensgründung ist jedoch die öffentliche Verwaltung. Das Ergab eine neue Studie des Bitkom. Sechs von zehn Gründern (59 Prozent) gaben an, dass rückblickend betrachtet der bürokratische Aufwand für die Startup-Gründung ungemein hoch war. Am unzufriedensten sind die Berliner Gründer mit ihrer Verwaltung: fast zwei Drittel (64 Prozent) klagten über die Bürokratie. In Hamburg waren es dagegen 54 Prozent und in München gerade einmal 40 Prozent.

Ähnlich schwer war für viele Startups übrigens die Suche nach geeignetem Personal: 58 Prozent der Gründer hatten Probleme, die passenden Leute für ihr Unternehmen zu finden. Die größten Schwierigkeiten hatten dabei die Gründer in München (68 Prozent).

Trotzdem würde fast jeder der Befragten im Rückblick erneut ein Startup gründen: 96 Prozent würden erneut den Schritt in die Selbständigkeit wagen. „Ein Startup zu gründen ist ein steiniger Weg und wer Erfolg haben will, muss viele Hürden nehmen. Aber ein Startup bietet auch die Chance, seine eigene Idee zu 100 Prozent umzusetzen und wirklich etwas zu bewegen“, sagt Bitkom-Geschäftsleiter Niklas Veltkamp. „Die Chance, die in einer Startup-Gründung steckt, müssen wir noch viel stärker betonen, damit mehr junge Leute diesen Weg gehen und sich nicht von den sicherlich vorhandenen Hindernissen abschrecken lassen.“

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