Crowdfunding & -investing: Europäische Regeln notwendig?

Die Europäische Kommission führt aktuell eine sogenannte Konsultation durch, bei der sich alle Beteiligten zum Thema Crowdfunding und -investing äußern können. Ziel ist es, Vorteile, aber auch Risiken des Crowdfunding zu sammeln und Anregungen für einen möglichen politischen Rahmen zu bekommen.

Das für den Binnenmarkt und Dienstleistungen zuständige Kommissionsmitglied Michel Barnier kommentiert die Befragung und erkennt die Bedeutung für Startups an: „Crowdfunding (…) gewinnt zunehmend an Bedeutung. Es kann die Finanzierungslücken, denen sich viele Startup-Unternehmen gegenübersehen, schließen und Anreize für Unternehmensgründungen schaffen. Angesichts der zunehmenden Verbreitung des Crowdfunding und der Unterschiedlichkeit der rechtlichen, aufsichtlichen, finanzpolitischen und sozialen Rahmenbedingungen innerhalb der EU stellt sich die Frage, ob wir nicht einen einheitlichen EU-Rahmen brauchen, um einerseits all jene zu unterstützen, die Crowdfunding-Plattformen entwickeln, und andererseits die Risiken für all jene zu mindern, die derartige Plattformen für die Finanzierung ihrer Projekte nutzen.“

Alle Beteiligten – Bürger, die investieren wollen, Startups und Crowdfunding-Plattformen – sind aufgerufen, ihre Meinung in dem Online-Fragebogen zu äußern. Die Konsultation läuft bis zum 31. Dezember 2013. Um unnötige gesetzliche Regelungen zu verhindern und um eine Startup-freundliche Regelung zu erreichen, empfehlen wir allen Startups, sich an der Umfrage zu beteiligen.

1 Comment
  • Lars Heinemann

    8.1.2014 at 17:31

    ich stimme Michel Barnier zu.

    Crowdfunding gewinnt zunehmend an Bedeutung aus meiner Sicht.

    Ich kenne viele Plattformen, u.a. auxmoney, die einem helfen, Finanzierungslücken zu stopfen.

    Bin gespannt.