Niedersachsen | Finanzhilfen in Zeiten von Corona

Die folgende Darstellung ist nur ein Ausschnitt aller Finanzhilfen, die das Land Niedersachsen Unternehmerinnen und Unternehmern in der Coronakrise zur Seite stellt. Die Maßnahmen, die im Folgenden näher vorgestellt werden, finden hier besondere Erwähnung, da sie von besonderer Relevanz für kleine und mittlere Unternehmen sind. Eine umfassende Übersicht der Finanzhilfen, die das Land Niedersachsen in diesen Zeiten zur Verfügung stellt, findet ihr hier.

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Hannover

Niedersachsen-Soforthilfe Corona

Art der Soforthilfe Nicht rückzahlbarer Zuschuss
Höhe der Soforthilfe Gestaffelt abhängig von der Anzahl der Beschäftigten:*

  • Max. 9.000 Euro bei bis zu 5 Beschäftigten
  • Max. 15.000 Euro bei 6-10 Beschäftigten
  • Max. 20.000 Euro bei 11-30 Beschäftigten
  • Max. 25.000 Euro bei 31-49 Beschäftigten
Antragsberechtigte Kleine Unternehmen mit 11-49 Beschäftigten
Sonstige Voraussetzungen Das Unternehmen ist durch die Coronakrise in finanzielle Schwierigkeiten geraten

* Die Angaben beziehen sich auf die kombinierte Auszahlung aus dem Corona-Soforthilfeprogramm des Bundes und des Landes

 

Beantragung: Ist ab sofort möglich über die NBank

Weitere Informationen: https://www.nbank.de/medien/nb-media/Downloads/Arbeitshilfen-Merkblätter/Merkblätter-Allgemein/Merkblatt-Hilfsangebote-für-Unternehmen-in-der-Coronakrise.pdf, https://www.soforthilfe.nbank.de/

 

 

Niedersachsen-Liquiditätskredite für kleine und mittlere Unternehmen

Kleinen und mittleren Unternehmen, die ein tragfähiges Geschäftsmodell haben und im Zuge der Coronakrise nun Liquiditätsengpässen begegnen, gewährt die NBank Kredite in Höhe von max. 50.000 Euro. Der Niedersachsen-Liquiditätskredit steht auch Startups offen (sog. „Corona-Bridge-Fonds“), die jünger als 5 Jahre alt sind und bisher noch keine schwarzen Zahlen geschrieben haben. Auch hier bedarf es zur Kreditgewährung eines tragfähigen Geschäftsmodells sowie einer positiven Einschätzung der weiteren Unternehmensentwicklung. Die Besonderheit an diesem Kreditprogramm ist, dass die Finanzmittel unmittelbar von der NBank vergeben werden und keine Sicherheiten erbracht werden müssen.

 

Weitere Informationen:

https://startup.nds.de/corona-bridge-fonds-niedersaechsische-startups/

https://www.nbank.de/Blickpunkt/Uebersicht-der-Hilfsprogramme/Niedersachsen-Liquiditaetskredit/index.jsp

 

 

Bürgschaften der Landesbürgschaftsbanken

Bürgschaftsbanken übernehmen für Banken und Sparkassen Ausfallbürgschaften. Wenn ein Kreditantragssteller selbst nicht über ausreichende Sicherheiten verfügt, um das Ausfallrisiko des Kreditgebers zu minimieren, treten Bürgschaftsbanken auf den Plan, die sich für den Kreditnehmer verbürgen. So tragen die Institute, die Kredite gewähren (z.B. Banken und Sparkassen), einen geringeren Anteil des Kreditrisikos. Entsprechend verbessert sich die Aussicht des Antragsstellers auf eine Kreditzusage, wenn er zugleich eine Finanzierungszusage einer Bürgschaftsbank als Sicherheit vorweisen kann.

Das „Schutzschild für Beschäftigte und Unternehmen“ sieht es nun vor, dass Erweiterungen für Ausfallbürgschaften der Landesbürgschaftsbanken geschaffen werden. Das soll heißen, dass die Bürgschaftsbanken im Kontext der Coronakrise nun noch höhere Sicherheiten für den Kreditausfall übernehmen werden.

Konkret bedeutet das u.a.:

  • Eine Anhebung der Bürgschaftsobergrenze von bisher 1,25 Mio. Euro auf 2,5 Mio. Euro
  • Eine Erhöhung der Risikoübernahme des Bundes gegenüber den Bürgschaftsbanken um 10%
  • Maßnahmen, die die Entscheidung der Bürgschaftsbanken über Finanzierungsanfragen beschleunigen sollen (So dürfen Bürgschaftsbanken nun z.B. Bürgschaftsentscheidungen bis zu einem Betrag von 250.000 Euro eigenständig und innerhalb von 3 Tagen treffen)

 

Kostenlose Finanzierungsanfragen können über das Finanzierungsprotal der Bürgschaftsbanken gestellt werden. Bereits mit der Finanzierungsanfrage soll ein „plausibler Liquiditätsplan“ vorgelegt werden, aus dem hervorgeht welcher Kapitalbedarf für euer Unternehmen besteht. Voraussetzung ist darüber hinaus, dass euer Unternehmen und euer Geschäftsmodell vor Ausbruch der Coronakrise wirtschaftlich tragfähig waren.

 

In wie weit die oben genannten Krisenmaßnahmen bei euer Landesbürgschaftsbank bereits umgesetzt wurden, könnt ihr in dieser Übersicht des Verbands Deutscher Bürgschaftsbanken nachlesen.

 

Weitere Informationen: https://www.existenzgruender.de/SharedDocs/Kurzmeldungen/DE/Bundesweite-Meldungen-alle/Buergschaftsbanken-erweitern-Unterstuetzung-von-KMU-in-Corona-Krise.html

 

 

Noch Fragen?

Hilfreiche Informationen spezielle für Startups könnt ihr auch auf StartupNiedersachen finden.

 

Hotline des Niedersächsischen Wirtschaftsministeriums

0511 120-5757

mw-corona@mw.niedersachsen.de

 

Allgemeine Förderberatung der NBank

0511 30031-333

beratung@nbank.de

 

Förderberatung der NBank für Startups

Ralf Borchers

0511 30031 560

Ralf.borchers@Nbank.de