Berliner Koalitionsvertrag: Mehr Raum für Digitalisierung

Gute Nachrichten für die Berliner Startup-Szene. Laut dem Kolaitionsvertrag der neuen Berliner Landesregierung sollen Digitalisierungsthemen mehr Raum einnehmen, als das in früheren Regierungsprogrammen der Fall war. Rot-Rot-Grün sieht die Digitalisierung als große Chance für Berlin und betont das auch so im Koalitionsvertrag. Nicht nur im Bereich Startups, auch in den Segmenten Bildung, Wirtschaft, E-Government, Netzinfrastruktur, Smart City, Datenschutz und Datensicherheit will die Berliner Landesregierung digitale Akzente setzen.

Berlin soll digital durchstarten

So sollen Schulen mit schnellen und leistungsfähigen Breitbandanschlüssen versorgt und das Schulfach Informatik gestärkt werden. Ein weiteres wichtiges Thema – nicht zuletzt für Tech-Startups – ist der Ausbau der Netzinfrastruktur. Die Landesregierung hat angekündigt, den Glasfaserausbau voranzutreiben und die Einführung des 5G-Mobilfunkstandards vorzubereiten. Der Koalitionsvertrag lässt hoffen, dass die Berliner Landesregierung die Digitalisierung ernst nimmt und die Hauptstadt Deutschlands digital durchstarten wird.

Allerdings können die im Koalitionsvertrag festgeschriebenen Vorhaben nur der Ausgangspunkt sein für die weitere Entwicklung – gerade im international hart umkämpften Wettbewerb als Standort für innovative Geschäftsideen und die Unternehmer von morgen. Aktuell ist Berlin Deutschlands Startup Hochburg Nummer 1 und hat auch international einen guten Ruf in der Gründerszene. Selbstverständlich ist diese Spitzenposition jedoch nicht. Damit Berlin so attraktiv für Gründer bleibt, ist die Landesregierung gefragt: Die Bedingungen für Startups müssen weiter verbessert werden, sei es durch die Abschaffung von bürokratischen Hürden oder die finanzielle Förderung von innovativen Jungunternehmen.

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