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Online-Handel mit Lebensmitteln: Klassische Supermärkte und neue Anbieter ungefähr gleichauf

Die Frühstücksflocken, der Obstkorb oder die Kiste Wein können inzwischen genauso einfach wie Bücher oder Kleidung im Internet bestellt werden. Doch für welchen der zahlreichen Online-Lebensmittelhändler entscheiden sich die Kunden dabei? Darüber gibt eine repräsentative Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom Aufschluss. Rund 28 Prozent aller Online-Shopper haben demnach bereits Lebensmittel oder Getränke im Internet gekauft.READ MORE

Online-Möbelkauf liegt im Trend

Eine größere Couch oder ein gemütlicher neuer Sessel: Wenn es draußen kalt und grau ist, bekommen viele Menschen Lust, ihr Zuhause mit neuen Möbeln zu verschönern. Und dabei nutzen sie häufig das Internet, wie eine repräsentative Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom zeigt. Vier von zehn Online-Shoppern (42 Prozent) haben demnach bereits Möbel und andere Einrichtungsgegenstände im Internet gekauft. Der Online-Handel beschränkt sich längst nicht mehr auf Bücher und Kleidung, sondern hat auch solche Produktgruppen erfasst, die als Bastionen des stationären Handels galten. Neben Lebensmitteln sind das nun also auch Möbel. Kein Wunder, dass sich im Bereich Online-Möbelkauf auch immer mehr Startups tummeln: Home24, Westwing, 99chairs und kiveda sind nur einige Anbieter, die es erlauben,  das gewünschte Produkt stressfrei und bequem einfach per Smartphone, Tablet oder Laptop von daheim oder unterwegs zu bestellen. Viele Unternehmen bieten inzwischen auch attraktive Zusatzservices. So kann man sich zum Beispiel per Chat beraten lassen oder mithilfe digitaler Simulationen die Einrichtung der Küche planen.

Zudem geht der Trend – wie auch in anderen Bereichen des E-Commerce – zum Direktvertrieb mit eigens konfigurierbaren Produkten. So zum Beispiel auch das Hamburger Startup Pickawoods: Kunden können hier Möbel online individuell konfigurieren und sich beraten lassen. Das vom Kunden designte Möbelstück wird ausschließlich für ihn produziert und geliefert. „Über Online-Plattformen wird man zum Entwickler und Designer, zum Konfigurator oder Kreator eigener Produkte. Sie brauchen nicht einmal mehr einen Online-Shop. Sie brauchen nur noch eine Plattform, die den Kunden direkt mit dem Hersteller vernetzt“, so Bernhard Rohleder, Hauptgeschäftsführer des Bitkom e.V., schon im Jahr 2014 – der Trend setzt sich also fort.

Der Online-Möbelkauf hat vor allem unter Frauen viele Fans: Laut der Befragung haben schon 47 Prozent der weiblichen Online-Shopper Möbel- und Einrichtungsgegenstände im Internet gekauft, bei den Männern sind es 37 Prozent. Auch nach Altersgruppen gibt es deutliche Unterschiede: Besonders beliebt ist die Internet-Bestellung von Sofa, Sessel und Co. bei den Online-Shoppern zwischen 30 und 49 Jahren: 46 Prozent von ihnen haben schon Möbel per Mausklick erstanden. Diese Gruppe ist in der Regel kaufkräftig und befindet sich in einer Lebensphase, in der der Aufbau des eigenen Zuhauses besondere Bedeutung hat. Aber auch bei den 14- bis 29-jährigen Online-Shoppern sind es 39 Prozent, die Möbel und andere Einrichtungsgegenstände im Netz bestellen, bei den 50- bis 64-jährigen 43 Prozent und bei den Online-Shoppern ab 65 immer noch 32 Prozent.