Startup Förderung vom BMBF – Gründerfrühstück mit Bundesministerin Wanka

Was würdet ihr mit 10 Milliarden Euro machen? So viel Geld gibt das Bundesministerium für Bildung und Forschung jedes Jahr für Forschung und Entwicklung aus. Wie Startups davon profitieren können und wie die Förderprogramme des BMBF noch besser auf Gründer zugeschnitten werden können, haben wir beim Get Started Gründerfrühstück mit Forschungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka diskutiert.

Nach der Begrüßung durch innosabi-Gründerin und Bitkom-Präsidiumsmitglied Catharina van Delden, richtete sich die Ministerin in einem kurzen Impuls an die mehr als 100 Gäste aus Gründerszene und Politik. Dabei machte sie deutlich, dass sie die Diskussion vor allem dazu nutzen will, um Input von der Gründerszene zu bekommen. Denn jetzt, so Wanka, sei Zeit, sich Gedanken darüber zu machen, welche Förderformate und Programme in der nächsten Legislaturperiode geplant und angegangen werden sollten.

 

Mehr digitales Know-How der Gutachter und mehr Feedback von geförderten Startups

 

Anschließend diskutierten die beiden Gründer Dr. Christian Bogatu und Dr. Henri Kretschmer mit der Ministerin darüber, wie das BMBF Startups noch besser fördern kann. Christian Bogatu, Gründer der beiden Startups KIWI.KI und Fresh Energy, plädierte vor allem dafür, dass die Gutachter, die mit über die jeweilige Fördermittelvergabe entscheiden, digital topfit sein müssen, um die Prozesse und Technologien in jungen, innovativen Unternehmen zu verstehen.

Henri Kretschmer, Mitgründer von Virtenio hat Gründern empfohlen, mit EXIST zu beginnen und erst bei ausreichendem Eigenkapital in die BMBF Förderung einzusteigen. Er bemängelte, dass die derzeitigen Förderrichtlinien nicht durchlässig für disruptive Ideen sind. Ferner regte er eine Feedbackschleife mit geförderten Gründern an, um die Erfahrungen der Teilnehmer im Regelwerk und künftigen Ausschreibungen zu berücksichtigen.

Die Diskussion mit Bildungsministerin Wanka hat gezeigt, dass das Bundesministerium für Bildung und Forschung Gründer noch stärker unterstützen will und dabei auch offen für Vorschläge aus der Gründerszene ist. Wir freuen uns darauf, diesen Dialog fortzusetzen und sind gespannt darauf, was in der nächsten Legislaturperiode umgesetzt wird.


 

 

 

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