„Sicherheit ist Chefsache“- Erstes Gründerfrühstück in Leipzig

„Better safe than sorry – Datensicherheit & Startups“ Das war das Motto unseres ersten Get Started Gründerfrühstücks in Leipzig. Im gut besuchten SpinLab haben wir mit Rohde und Schwarz Cybersecurity, VivoSensMedical und Apinauten über relevante Fragen rund um Datenschutz und Datensicherheit diskutiert. Zu Beginn gab Cornelius Kopke, beim Bitkom Bereichsleiter für Öffentliche Sicherheit & Wirtschaftsschutz, einen Einblick dazu, warum das Thema Cybersecurity für jedes Unternehmen relevant ist. Einer aktuellen Bitkom-Studie zufolge sind 70% der kleinen Unternehmen (10-99 Mitarbeitern) bereits von digitaler Wirtschaftsspionage, Sabotage oder Datendiebstahl betroffen gewesen.

Datensicherheit von Anfang an mitdenken

Get Started Gründerfrühstück in Leipzig: ApinautenWie man sich davor schützen kann, hat im Anschluss Andreas Kaiser von Rohde & Schwarz Cybersecurity vorgestellt. Ein wichtiger Punkt war immer wieder, dass Sicherheit Chefsache ist und von Anfang an mitgedacht werden sollte.

Spätestens mit den ersten Kunden, aber auch bei potentiellen Investoren wird das Thema Datensicherheit dann so richtig relevant. Denn dann muss man so einiges vorweisen können, erklärte Lutz Kohl von Apinauten. Von Penetrationstests bis hin zu Überprüfungen durch ein 10-köpfiges Sicherheitsteam des Kunden war bei dem Leipziger Startup schon alles dabei. Sein Resümee: „Wer mit den Großen spielen möchte, der sollte das Thema so früh wie möglich auf dem Schirm haben“.

Get Started Gründerfrühstück in Leipzig: VivoSensMedical

Datensicherheit bei Startups: VivoSensMedical und Apinauten

Ähnlich sieht das auch der Gründer und CEO von VivoSensMedical, Sebastian Alexander. Das Startup möchte Frauen helfen, ihren Kinderwunsch zu erfüllen. Dazu hat VivoSensMedical mit seinem Produkt OvulaRing ein kontinuierliches Zyklusmonitoring entwickelt. Da es sich bei den anfallenden Daten um sensible Informationen handelt, war von Beginn an klar, dass Datenschutz und Datensicherheit hier besonders wichtig sind. Alle personenbezogenen Daten werden daher auf physisch abgesicherten Servern gespeichert. Außerdem haben die Mitarbeiter spezielle Berechtigungen, um die Anfragen von (potentiellen) Kundinnen zu verarbeiten. Selbst die Interessenbekundung kann schon einen Kinderwunsch implizieren – eine Information, die insbesondere im Arbeitnehmerverhältnis zu Problemen führen kann, wenn die Daten nicht ausreichend geschützt sind.

Nach den Vorträgen gab es für alle Teilnehmer die Möglichkeit, bei Kaffee und leckeren Overnight Oats ins persönliche Gespräch zu kommen. Vielen herzlichen Dank an unseren Gastgeber
SpinLab, unseren Unterstützer Rohde & Schwarz Cybersecurity und natürlich an die Teilnehmer.

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